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Kurzinterview mit dem Autor:



Frage: Warum haben Sie dieses Buch geschrieben?



Autor: Es war mir ein inneres Bedürfnis dieses Buch zu schreiben, weil ich für mich erkannt habe, wieviel Freude es macht und wie faszinierend es ist, sich tiefer mit den Zahlen und Buchstaben zu befassen und dadurch immer mehr die große Harmonie in der Welt zu erleben.

Außerdem habe ich festgestellt, dass sich viele Menschen kaum vorstellen können, dass Zahlen und Buchstaben eine tiefere Bedeutung haben und neben einem Quantitätsbezug auch eine Qualität besitzen. Und diejenigen, die glauben, dass Zahlen und Schriftzeichen Ausdrücke „höherer Zusammenhänge“ sein könnten, wissen häufig selbst nicht besonders viel darüber. Sie haben zwar ein intuitives Gefühl, dem sie nachgehen, aber nur wenig Möglichkeiten sich über Bücher oder im Internet zu informieren. Es gibt kaum Informationsmaterial zu diesem hochinteressanten Thema.

Daher entschloss ich mich dieses Buch zu schreiben, das als Grundlage gedacht ist, genau diese tiefere Symbolik der Buchstaben und auch Zahlen jedem Leser ein Stück weit näher zu bringen.



Frage: Was ist der Sinn des Buches?



Autor: Den Leser neugierig zu machen auf die Faszination des Wortes und damit eigentlich auch auf die Schöpfung als Ganzes. Dazu musste ich aber zuerst ein Buch über die Grundsymbolik der Buchstaben schreiben, damit später die Wörter und Gleichnisse verständlicher werden. Ich möchte gleichzeitig mit dem Buch interessierten Lesern einen leichteren intellektuellen Zugang zu dem „höheren Stoff“ vermitteln, aus dem alles Geschaffene geformt wird.




Frage: Welche Voraussetzung muss ein Leser bei diesem Buch mitbringen?



Autor: Er sollte offen sein für neue Sichtweisen und Standpunkte, die sein Weltbild erweitern und ergänzen. Ich denke, die elementaren Dinge werden in dem Buch, soweit es der Umfang zulässt, möglichst einfach erklärt, so dass jeder Leser die Freude des Verstehens genießen wird.




Frage: Was nutzt mir das Wissen über die tiefere Symbolik der Buchstaben in meinem praktischen Alltag bzw. auf meinem Lebensweg?



Autor: Wenn alles Wissen aus Worten bzw. Zahlen besteht, dann gibt uns „das Wort“ über den Buchstaben Zugang zur Antwort auf die Fragen: „Warum ist die Welt so, wie sie ist?“ und „wie hängt alles miteinander zusammen?“

Das Wissen über die Qualitäten der Buchstaben ermöglicht es mir, ein besseres Verständnis der Schöpfung zu bekommen. Es ist wie das Lesen eines Buches, nur ist das Buch die Welt. Wenn Sie ein 6jähriges Kind fragen würden, ‚wozu ist lesen gut?’, dann könnten Sie ihm sofort eine Vielzahl an Gründen und Beispielen geben. Genauso ist es mit diesem Wissen. Aber genauso wie beim „Lesen lernen“, muss ich mich erst bemühen den Zugang zu den Zeichen zu bekommen, bevor dann die Belohnung in Form des tieferen Verstehens der Wörter und Sätze in mir aufkeimt. Dieses Buch ist wie ein Grundschulbuch im Erlernen der Buchstabenqualitäten für „die Kinder im symbolischen 3ten Jahrtausend“.

Es können sich in dem Moment „neue Welten des Verständnisses“ für mich eröffnen, wenn ich einen tieferen Bezug zu den Grundbausteinen des Wortes bekomme. Sie erleben eine neue Erfahrung des Wortes, eine neue Wortdimension. Ich habe mich bemüht mit diesem Buch dazu beizutragen, dass sich dieses tiefere Wortverständnis in jedem Menschen, der sich dafür öffnet, entfalten kann. 



Frage: Können Sie uns vorweg ein Beispiel geben?



Autor: Der Leser bekommt eine erste Basis in die Hand, die ihn in die Richtung führen kann, all die Märchen, Mythen, Geschichten und Gleichnisse eine Stufe tiefer zu verstehen.

Warum erschlägt beispielsweise das tapfere Schneiderlein im Märchen „7“ auf einen Streich? Warum muss das Volk Israel in der Bibel 40 Jahre durch die Wüste ziehen, bevor es im „Gelobten Land“ Einzug findet? Und warum sagt der Volksmund, dass alle guten Dinge „3“ sind?

Oder ganz einfach: Warum schreibt sich „Jesus“ mit einem „J“ vorweg und „Gott“ mit einem „G“? Warum heißt der „Baum“ Baum und was hat in der deutschen Sprache das „B“, „A“, „U“ und „M“ damit zu tun? Warum sind eigentlich alle Namen so, wie sie sind?

Um es etwas allgemeiner zu formulieren: Wenn Sie ein Buch oder einen Artikel lesen, dann werden sie diesen verstehen, wenn Sie die einzelnen Sätze verstehen. Um die Sätze zu verstehen, müssen Sie die einzelnen Worte verstehen und um die Worte zu verstehen, müssen Sie die einzelnen Buchstaben verstehen. Wenn ich Sie jetzt frage, was ein „W“ oder ein „Z“ bedeutet, dann werden Sie in der Regel mit den Achseln zucken und in sich keine Antwort finden. Von daher könnte man etwas überspitzt sagen, dass die meisten intellektuellen Menschen „Analphabeten“ (= Nichtkundige des Alphabetes) sind, denn sie haben in keinster Weise ein Wissen oder einen Zugang zu den tieferen Qualitäten der  Buchstaben des Alphabets. In der Schule wird offiziell gelehrt, dass Zahlen nur eine quantitative Aussage besitzen und Buchstaben sowie Worte durch eine Art „koordinierte Willkür“ und zufällig aus „Tierlauten“ entstanden sind. Somit bleibt vielen Menschen die Sicht auf die Harmonie in der Schöpfung verborgen, weil sie nicht wissen, wie sie zusammenhängt und worauf sie gründet.

Die Zahlen und Buchstaben sind die gemeinsame Wurzel aller Religionen, Philosophien, Mythen und Naturwissenschaften. Sie sind die Basis, die alles Wissen miteinander verbindet. Wenn der Mensch glaubt, dass Zahlen und Buchstaben keinen tieferen Sinn haben, dann wird er nie Zugang zu der „Einheit allen Wissens“, oder einer Art Weltformel finden können. Die Buchstaben sind der letztendliche Schlüssel dazu.




Frage: Warum erklären Sie die Buchstaben und Zahlen im Rahmen des hebräischen Alphabets?



Autor: Hier ist die Qualität des Lautes bzw. des Buchstabens am deutlichsten zu erkennen. Im Deutschen kennen Sie nur den Buchstaben „A“ und wissen aber nicht seinen wirklichen Namen. Im Hebräischen dagegen hat jeder Buchstabe noch einen eigenen Namen, der ein kleiner Eingang ist, welcher uns zu dem dahinter liegenden „Schatz“ führt (z.B. A= Aleph, B= Beth). Gleichzeitig wird, wie gesagt, im Hebräischen jedem der 22 (bzw. 27) Schriftzeichen ein festgelegter Zahlenwert zugeordnet, der uns zusätzliche Perspektive über die tiefere Bedeutung liefert.


Wenn man die raumzeitliche Entwicklungsgeschichte des deutschen bzw. lateinischen Alphabets zurückverfolgt, dann stößt man zuerst auf das griechische Alphabet und landet danach am Ende im phönizischen Zeichensystem. Nach Überlieferungen der Griechen und Römer wurde die Buchstabenschrift offiziell in Phönikien erfunden. Die älteste mit Lautzeichen geschriebene Inschrift ist die des Moabiterkönigs mit Namen „Mesha“. Sie beruht auf einem Alphabet von 22 Zeichen, deren Namen und Reihenfolge uns die Juden und Syrer im heutigen hebräischen Alphabet ziemlich getreu überliefert haben.

Auf Seite 323 sehen Sie eine komplette Übersicht der 22 (bzw. 27) Grundzeichen.


Alle Sprachen sind eigentlich nur eine große SPRACHE und alle Schriften sind im Prinzip nur eine große SCHRIFT. Alles gehört untrennbar zusammen. Es ist wie eine Familie, die sich äußerlich in unterschiedlichen „Familienmitgliedern“ darstellt, aber eigentlich eine höhere Ganzheit bildet. So wie Ihre Hand eine höhere Einheit ist und sich doch in fünf Fingern zeigt.

Aber wie in jeder Familie, so gibt es auch innerhalb der Sprachen Hierarchien. Es gibt drei Sprachen bzw. Schriften, die in unserer „Wortfamilie“ besonders hervorstechen. Heute würden wir sie mit „hebräisch“, „sanskrit“ und „deutsch“ bezeichnen. Sie führen uns sehr tief in das Verstehen hinein, bis an die Grenzen des Ausdrückbaren.

In diesem Buch werden wir uns aber hauptsächlich mit dem Hebräischen und dem Deutschen befassen. Wobei Sie keinerlei Vorwissen über die hebräische Sprache besitzen müssen, um die Zusammenhänge zu verstehen. Hinter jedem Fremdwort steht eine deutsche Übersetzung. 





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